Uta Ruge

Lektorat

Uta Ruge

Als freie Lektorin begleite ich für den Verlag oder auch privat den Fortgang der Arbeit eines Autors/einer Autorin. Ich übernehme die Prüfung und Bearbeitung des inhaltlichen, strukturellen und konzeptionellen Aufbaus eines Buches. Ist das Manuskript in sich stimmig, verständlich und logisch aufgebaut? Während dieser Arbeitsphase stimme ich mich eng mit den AutorInnen ab.
Und ich prüfe natürlich die stilistische Ausführung. Ist das Manuskript gut lesbar? Gibt es Redundanzen, Wiederholungen, zu lange Sätze? Stimmen die Bilder und Vergleiche, stimmt Idiomatik, Sprachfluss und Sprachstil überein. Ist das Genre eingehalten?
Selbstverständlich schaue ich auch auf Orthographie, Grammatik und Interpunktion. Am liebsten arbeite ich für Verlage im Bereich (vor allem des politischen und historischen) Sachbuchs ebenso wie in der Belletristik.
Ich begutachte auch Manuskripte, arbeite an der Durchsicht von Übersetzungen (aus dem Englischen), überprüfe Register und Glossare, schreibe Klappentexte und/oder Texte für die Programmvorschau.


Meine Erfahrung...
...mit dem Lektorieren begann direkt nach dem Staatsexamen in Germanistik und Politik (FU Berlin). Das erste Lektorat 'passierte' mir im Rotbuch Verlag. Als einer unserer Lektoren krank wurde, übernahm ich die Arbeit am schönen Reisebuch Italien von Ekkehard Krippendorff und Peter Kammerer. Später arbeitete ich vor allem mit der Schriftstellerin Anne Duden an ihren ersten beiden Prosabänden Übergang und Das Judasschaf.
Die Redaktionsarbeit in der taz war mehr der tagesaktuellen Berichterstattung gewidmet, dem schnellen Überblick über Themen, Ansprechen und Beauftragen von AutorInnen und der sprachlichen Feinarbeit.


In London...
...arbeitete ich als Mitglied des Beirats in der internationalen Zeitschrift Index on Censorship mit. Als nach dem Ende des Kalten Krieges viele alte Sponsoren die Arbeit der Zeitschrift für überflüssig hielten, half ich mit, durch Einwerben von Geldern bzw. durch Umstrukturierung die Arbeit auf eine neue Basis zu stellen. Der Band Die Landkarte der Zensur – war das Resultat der zehnjährigen Tätigkeit meiner Übersetzungen (aus dem Englischen), die regelmäßig in der taz (später der Frankfurter Rundschau) veröffentlicht wurden.
Nach langen Jahren als freie Rundfunk- und Zeitungsautorin stieg ich wieder mehr in die editorische Arbeit ein und betreute von 2003-2012 die Fachzeitschrift Feldenkraisforum – um jenen KollegInnen zum schriftlichen Ausdruck zu verhelfen, die viel zu sagen haben, das Schreiben aber nicht als ihr Feld betrachten. Eine Zeit lang unterrichtete ich mit meiner Kollegin Sylvia Weise Schreib-Workshops für Feldenkrais-LehrerInnen.
Inzwischen bin ich zunehmend wieder als freie Lektorin, Übersetzerin und Autorin tätig.


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